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Hintergrundinformation

Die MPU ist eine wichtige Prüfung. Vom Erfolg der Vorbereitung auf die MPU hängt viel für Sie und für andere ab. Sollten Sie bereits im Rahmen einer MPU-Vorbereitung, aus MPU-Foren oder von Bekannten Empfehlungen bekommen haben und möchten diese gerne überprüfen, biete ich Ihnen eine fachlich begründete "Zweitmeinung" an. Ebenso, wenn Sie bereits eine oder mehrere Begutachtungen absolviert haben. Wenn ich Ihre Stärken und Schwächen in der Führerscheinangelegenheit realistisch einschätzen kann, gebe ich gern die richtigen Tipps zur Vorbereitung auf Ihre MPU. Mit diesen Empfehlungen werden Sie Erfolg haben. 

Das MPU-Gutachten soll die Fahrerlaubnisbehörde überzeugen, dass Sie (wieder) zum Führen von Fahrzeugen geeignet sind, also kein ernstes Verkehrsrisiko mehr darstellen. Nach deutschem Recht muss die Behörde dies prüfen. Das geht nur über ein fachlich begründetes Gutachten.  

Gute MPU-Vorbereitung ist sinnvoll

Ich berate telefonisch und per Skype. Da das Regelwerk der MPU kompliziert ist, ist eine MPU-Vorbereitung durch Verkehrspsychologen unbedingt zu empfehlen. Wer früher bereits als Gutachter tätig war, hat konkrete Erfahrung mit der Praxis der Beurteilung der Fahreignung. Wer nicht als MPU-Gutachter tätig war, kann sich dieses Wissen naturgemäß nur theoretisch aneignen.  

Vielerorts gibt es MPU-Vorbereiter aus fachfremden Berufsfeldern. Das Netz ist voll von einschlägigen Anzeigen selbsternannter "MPU-Berater". Achten Sie auf die Qualifikation der MPU-Vorbereiter! Mancher merkt zu spät - nach der MPU - an wen er geraten ist. Das kann teuer werden und Folgen nach sich ziehen. Fälle aus dem süddeutschen Raum, bei denen bereits erteilte Fahrerlaubnisse nach unseriöser Vorbereitung von den Fahrerlaubnisbehörden wieder zurückgenommen wurden, sollten eine Warnung sein.  

Keine Garantien, kein "Geld-zurück"...

Von mir erhalten Sie keine "Erfolgsquoten", keine "Garantien" für eine positive MPU und erst recht keine Empfehlungen, wie Sie die MPU "umgehen". Dies alles fällt in die Rubrik unseriös. MPU-Garantien sind schlicht irreführender Humbug. MPU-Umgehungen setzen die Abwärtsspirale lediglich weiter fort. Wenn Sie solches wünschen, lesen Sie bitte nicht weiter. Umgehen Sie einfach meine Seite. Wenden Sie sich an andere Berater.  

Sie wollen Ihre Fahrerlaubnis wieder bekommen und für die Zukunft behalten. Dazu hilft es, die Perspektive der Gutachter und ihre Kriterien kennenzulernen. Wenn Sie verstehen, welche Informationen ein Gutachter für ein positives Gutachten benötigt, wird es Ihnen leichter fallen, diese zu liefern. Gutachter sind ihrem Anspruch nach neutral. Für das Gutachten brauchen sie aber Fakten und Belege. Sprechen diese für eine selbstkritische Aufarbeitung und dauerhafte Verhaltensänderung, ist das Ziel in greifbarer Nähe. 

Eine MPU zu schaffen, ist bei guter Vorbereitung nicht schwer. Ich weise Sie auf mögliche Fallstricke und nachteilige Argumentationen bei der MPU-Vorbereitung hin. Wir erarbeiten auf Wunsch einen "Masterplan" für Ihre MPU. Was die MPU-Gutachter bei ihrer Entscheidung bewegt, woran sie gebunden sind und wie Sie sich darauf einstellen können, erläutere ich Ihnen in verständlicher Form. Wir sprechen darüber, wie sich eine kritische Lebensphase in eine "Aufwärtsspirale" verwandeln lässt. 

Die MPU ist bekanntlich nicht unumstritten und sie ist nicht für jeden angenehm. Allerdings trägt sie wesentlich zur Verkehrssicherheit bei und ermöglicht den Betroffenen, durch eine günstige Verhaltensprognose bald wieder mobil zu werden (= positives Gutachten).  

 

"Welche Stelle empfehlen Sie?"

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, welche MPU-Stelle ich empfehle. "Soll ich lieber zum TÜV Nord, TÜV Süd, zur Dekra, zur Avus oder zur Pima gehen? Oder zu kleinen regionalen Anbietern?". Sie sollten wissen: Alle anerkannten Träger arbeiten auf hohem fachlichen Niveau und werden streng kontrolliert (siehe auch hier). Unter schwierigsten Bedingungen wird gute Arbeit geleistet. Konkrete Empfehlungen werde ich Ihnen deshalb nicht geben, gleichgültig ob Sie zu einem der erfahrenen "alten" Träger tendieren, die in vielen Bundesländern präsent sind (TÜV, Dekra), oder zu einem der Newcomer  und regionalen Anbieter vor Ort. Darauf kommt es auch nicht an. Der Ball liegt nicht bei der MPU-Stelle, er liegt bei Ihnen. Das ist Thema unserer Vorbereitung.

Fragen Sie im eigenen Bekannten- und Kollegenkreis, wer bei welcher MPU-Stelle gute Erfahrungen gemacht hat. Lassen Sie sich die Liste der umliegenden Anbieter von Ihrer Führerscheinstelle geben. Gehen Sie zu kostenlosen Informationsveranstaltungen und bilden Sie sich dort eine persönliche Meinung. Vergleichen Sie die Internet-Auftritte: Was wird versprochen, was ist seriös. 

Die Führerscheinstelle weiß zwar gut Bescheid, sie darf Ihnen aber diesbezüglich keine Auskunft geben. Das wäre auch nicht klug, weil man sich sonst evt. haftbar macht. Sparen Sie sich also diese Frage, sie ist in der Regel nutzlos. Man wird Sie auf die dort ausliegenden Prospekte und Flyer verweisen. 

Dagegen geben viele Sachbearbeiter der Führerscheinstelle gerne und kompetent fachliche Tipps. Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch, und hören Sie gut zu. Das kann u.U. viel helfen. Und bitte regen Sie sich nicht auf, wenn die Beamten ihre gesetzlich vorgeschriebene Arbeit machen. Ihre Aufgabe ist weiß Gott kein einfacher Job. Sie tun es im Interesse der Verkehrssicherheit - und das ist gut so. 

Wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt...

Ein negatives Gutachten ist nicht schön, aber es ist definitiv kein Weltuntergang. Die Gutachter sahen in dem Fall keine Möglichkeit, ein Gutachten konform zu den Beurteilungskriterien positiv zu begründen. Sie sind "von Natur aus" vorsichtig. Mit einer positiven Prognose legen sie praktisch die Hand für Sie ins Feuer. Fehlprognosen sind unerwünscht. 

Machen Sie also einen neuen Anlauf und bereiten Sie sich dieses Mal besser vor.  

Es gibt in der Regel keinen objektiven Grund, die Stelle zu wechseln. Dort kennt man Sie, dort kann man Ihre zwischenzeitliche Entwicklung - nach hoffentlich besserer Vorbereitung - beurteilen. Falls Sie sich aber schlecht behandelt gefühlt haben, wechseln Sie einfach die Stelle. Das steht Ihnen frei, Sie sind der Auftraggeber und in diesem Punkt Herr des Verfahrens. In Deutschland gibt es ca. 270 MPU-Stellen mit der entsprechenden Lizenz. Sie haben die freie Wahl.  

Warum sind die kostenlosen Informationsveranstaltungen so wichtig?

Kostenlose Informationsabende werden von fast allen MPU-Stellen angeboten, sei es monatlich oder alle 14 Tage. Sie präsentieren sich damit und werben für ihre Stelle. Diese Angebote sind ausgesprochen nützlich. Es ist erstaunlich, dass sie von den Trägern der MPU-Stellen heutzutage überhaupt noch angeboten werden können. Durch die Liberalisierung des Arbeitsgebiets haben sich die Rahmenbedingungen der MPU-Stellen massiv verändert. Das Angebot ist viel breiter als noch vor 10-15 Jahren. Es herrscht Verdrängungswettbewerb: 1999 fielen auf eine Untersuchungsstelle in Deutschland lt. Bast 1068 Untersuchungen pro Jahr, heute 334. 

Gut für die Kunden! Aber das Arbeitsgebiet ist unter solchen Rahmenbedingungen kaum noch aufrecht zu erhalten. Bitte wundern Sie sich nicht, wenn die Leitung Ihrer Untersuchungsstelle kaum für Sie zu erreichen ist. Es sei denn, es meldet sich Ihr Rechtsanwalt. 

 

Warum ist der frühzeitige Besuch der MPU-Stelle nun so wichtig? Lesen Sie bitte hier weiter... 

In der unmittelbaren Umgebung des westlichen Sauerlands finden Sie die folgenden MPU-Stellen:

Pima mpu GmbH Lüdenscheid 

TÜV Hessen MPU Hamm 

TÜV Nord Arnsberg 

TÜV Nord Unna 

Pima mpu GmbH Lippstadt

AVUS Dortmund  

Bewerber?  Inhaber?  Drogen?  Alkohol?

Der Regelfall ist die MPU nach dem Entzug der Fahrerlaubnis (also als Bewerber). Hier haben Sie als Auftraggeber die freie Wahl auch hinsichtlich des Zeitpunkts der MPU. Als Bewerber stellen Sie aus Sicht der Behörde bekanntlich kein Verkehrsrisiko dar, und niemand zwingt Sie, eine MPU zu machen. Wird eine Frist gesetzt, hat diese rein verwaltungsrechtlichen Charakter. Ein einmal gestellter Antrag muss schließlich rechtskräftig und fristgerecht beschieden werden. Überlegen Sie sich also gut, wann Sie den (kostenpflichtigen) Antrag stellen. Bereiten Sie sich schon vorher gut vor. Es ist Ihre Aufgabe, die Fahreignung wieder herzustellen. Nicht die der Führerscheinstelle. 

Anders ist es, wenn Sie Inhaber sind und die MPU behördlicherseits gefordert wird - häufig bei Fahrten unter Drogeneinfluss oder bei alkoholisiert in Erscheinung getretenen Radfahrern. Hier setzt die Fahrerlaubnisbehörde enge Fristen und legt größten Wert auf ihre Einhaltung. Die behördlichen Spielräume sind begrenzt. Wird eine gesetzte Frist nicht beachtet, ist in der Regel der Entzug der Fahrerlaubnis die Folge. Lassen Sie sich also so früh wie möglich fachlich beraten, was in diesem Fall zu tun ist. Rufen Sie mich an. 

 

Image der MPU

Das Image der MPU in der Bevölkerung ist weitaus besser, als in der Presse oft dargestellt. Dies belegen Befragungen eindeutig. Die Presse braucht reisserische Aufmacher, sie liebt den "Idiotentest". Die MPU gibt es seit nunmehr 60 Jahren und sie war nie völlig unumstritten. Gäbe es bessere Alternativen hierzu, hätte der Gesetzgeber diese längst eingeführt und die MPU kurzerhand abgeschafft (siehe auch meine Anmerkungen zur geplanten MPU-Reform, Alkolock und anderen Themen rund um die MPU im Punkt "Meinung"). Lassen Sie sich von all den bekannten Stammtischparolen nicht beeindrucken. Es geht um Sie persönlich, und um Ihre Fahreignung. Das ist das Thema, worüber wir im Rahmen der MPU-Vorbereitung reden.

 

 

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